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Mobiles Internet

Heute ist es nicht mehr besonders kompliziert oder teuer, mobil ins Internet zu gehen und nicht nur zuhause sondern auch von unterwegs im World Wide Web zu surfen, Dateien herunter zu laden oder auch nur im Webradio seine Lieblingsstation leise im Büro spielen zu lassen.

 

Das Schöne an den neuen, flexiblen Möglichkeiten, Verbindung zum Netz der Netze aufzunehmen, ist die Tatsache, dass man es tatsächlich öfter und besser einsetzen kann als bisher. Viele Aktivitäten von Menschen im privaten oder beruflichen Umfeld spielen sich eben nicht nur innerhalb von vier Wänden mit DSL-Leitung und WLAN-Router ab, sondern finden auch draußen im Freien oder unterwegs mit Auto, Bus oder Bahn statt. Bevor beim mobilen Internet „Knoten geplatzt“ war haben viele Leute auch nicht groß darüber nachgedacht, was sie damit anstellen könnten, wenn sie einen Internetzugang einfach in der Hosentasche dabei hätten. Das ist heute aber – dank äußerst  praktischer UMTS Modem Hardware wie z.B. dem UMTS Stick – anders. Eine Folge davon ist die Tatsache, dass man immer mehr Menschen mit ihren Laptops unter dem Arm, auf dem Schoß oder in der Aktentasche herum laufen sieht. Viele warten nur auf einen günstigen Augenblick, um sich mit ihrem Gerät irgendwo hinzusetzen und kurz die E-Mails zu überprüfen, sich schnell einmal ein neues YouTube Video reinzuziehen oder auch einfach online bestimmte Arbeiten zu erledigen.

Im Gegensatz zum beliebten Einsatz von Laptops bei der Nutzung des mobilen Internets steht das Handy Internet aber nach wie vor vor seinem Durchbruch. Obwohl es schon seit Jahren von den Mobilfunkbetreibern gehyped wird konnten sich bisher auf den Markt gekommene Tarife, Geräte und Dienste einfach nicht im Massenmarkt durchsetzen. Bis auf einige frühzeitige Nutzer sowie Smartphone-User im geschäftlichen Umfeld spielt das Mobiltelefon bei der mobilen Internetnutzung (noch) keine besonders große Rolle. Doch auch hier bahnen sich neue Zeiten an: mit der Einführung des iPhone im November 2007 erschien auch hierzulande das erste Gerät, mit dem man das Internet auf einem Handy vernünftig nutzen kann. Interessanter Weise hat dieses Gadget aber nicht Branchenprimus Nokia auf den Markt gebracht sondern der absolute Handy-Newcomer Apple, sonst eher für seine designzentrierten IT-Geräte und Unterhaltungselektronik bekannt. Trotz der fehlenden Erfahrung auf diesem Gebiet ist es den Kaliforniern gelungen, die altbekannte Handy-Welt ein wenig aus den Fugen zu heben: inzwischen arbeiten andere Handyhersteller eifrig an Geräten, welche einige der innovativen Features des iPhones aufgreifen bzw. weiter entwickeln.

Ungeachtet dessen sind die deutschen Netzbetreiber genauso wie die Reseller und Service-Provider im Mobilfunkbereich zu dem Schluss gekommen, dass es sich beim mobilen Internet um einen Wachstumsmarkt handelt, der die schwächelnde Entwicklung der Umsätze bei den Handy-Gesprächen auffangen könnte. Die Wachstumsphantasien bei den Anbietern sorgen für ein vorteilhaftes Konsumenten-Umfeld: der Wettbewerb um die mobilen Datenkunden verschärft sich zusehends und als Folge purzeln die Preise für mobile Zugangstarife. So gibt es beispielsweise seit April 2008 eine sog. mobileDSL Flatrate von MoobiAir, bei der die Kunden zu einem auch mit dem Festnetz vergleichbaren Pauschalpreis nahezu unbegrenzt mobil surfen können. Eine weitere Entwicklung dürfte sich ebenfalls positiv für Kunden auswirken: nachdem es anfangs einige Anbieter mit der Transparenz ihrer Angebote speziell bei der Leistungsbeschreibung nicht so genau nahmen sorgen die mittelfristigen Aussichten der Branche dafür, das sich die Anbieter heute deutlich nachhaltiger um langfristige Kundenbindung bemühen. Trotz fehlender überzeugender UMTS Handy Flatrates sind aktuelle Angebote daher übersichtlicher und kundenfreundlicher gestaltet, so dass es zu weniger bösen Überraschungen bei der monatlichen Abrechnung kommen dürfte.

Autor: F. Fries